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Effizient kühlen und monovalent heizen: Neuer Kaltwassererzeuger mit Wärmepumpenfunktion

Effizient kühlen und monovalent heizen: Neuer Kaltwassererzeuger mit Wärmepumpenfunktion

– Hoher SEER-Wert durch Inverter-Regelung
– Verdichter mit Mitsubishi Electric-Technologie

Ratingen, 17. August 2018 – Mit dem i-BX präsentiert Climaveneta – eine Marke der Mitsubishi Electric Gruppe – einen luftgekühlten Kaltwassererzeuger, der als i-BX-N auch als reversible Wärmepumpe erhältlich ist. Durch den Einsatz neuer invertergeregelter Verdichter erhöht sich die Effizienz im Vergleich zur Vorgänger-Serie deutlich. Dadurch wird ein SEER-Wert erreicht, der den Vorgaben der Ökodesign-Richtlinie für Komfort- und Prozesskühler bereits über das Jahr 2021 hinaus entspricht. Der verwendete Verdichter wurde von Mitsubishi Electric entwickelt und produziert, einem der führenden Hersteller im Bereich Kompressor-Fertigung. Der i-BX wird in verschiedenen Leistungsstufen ab 4 bis 36 kW angeboten. „Mit den neuen Kaltwassersätzen bieten wir Lösungen sowohl für Komfort- als auch für Prozessanwendungen an. Dabei können eine besonders hohe Effizienz und ein präzises Temperaturprofil sichergestellt werden“, erläutert Michael Lechte, Manager Produktmarketing bei Mitsubishi Electric, Living Environment Systems.

Der i-BX eignet sich besonders für die Kombination mit Zentrallüftungsgeräten oder Gebläsekonvektoren, wie sie z. B. in gewerblich genutzten Immobilien eingesetzt werden. In der Modellvariante i-BX-N kann das Gerät zum monovalenten Heizen eingesetzt werden. Durch seine Effizienz ergibt sich ein SEER-Wert von 4,27 sowie bei Wärmepumpe-Geräten ein SCOP-Wert von 3,70. Damit liegen beide deutlich über den Anforderungen durch die aktuelle Ökodesign-Richtlinie. „Das schafft langfristige Planungssicherheit“, betont Lechte.

Insgesamt sind 10 Leistungsgrößen verfügbar. Die ersten drei Leistungsgrößen mit 4, 6 und 8 kW Kälteleistung benötigen eine 230 Volt Spannungsversorgung, die anderen Baugrößen bis hin zum 36 kW Gerät werden mit 400 Volt betrieben. Neu ist die Möglichkeit, bis zu vier Einzelgeräte in Kaskade zu schalten. So kann eine maximale Leistung von 144 kW erreicht werden. „Dadurch ergibt sich eine Vielzahl von Einsatzmöglichkeiten, da ein höherer Kühl- bzw. Wärmebedarf einfach gedeckt werden kann“, so Lechte. Im Kühlmodus wird eine Wasseraustrittstemperatur zwischen -8° und 18° C erreicht, bei Außentemperaturen von -10° bis 46° C. Heizen kann die Wärmepumpe bei Außentemperaturen zwischen -20° und 45° C, selbst bei -20° C wird das Wasser noch auf eine Vorlauftemperatur von 45° C erhitzt.

Darüber hinaus zeichnen sich der i-BX und der i-BX-N durch verschiedene Features aus, die erhöhten Komfort schaffen. So kann beispielsweise über einen Timer oder einen digitalen Kontakt in einen leiseren Betriebsmodus gewechselt werden. Die Reduzierung der Verdichterfrequenz sowie der Lüfterdrehzahl führt in dieser Einstellung zu einer Verringerung des Schallpegels. Die dynamische Regelung der Wasservorlauftemperatur über die Außentemperatur steigert den Komfort und trägt zur hohen Effizienz bei. Die Bedienung erfolgt über ein Display. Nutzer können beispielsweise über die integrierte Wochenzeitschaltuhr pro Tag bis zu sechs unterschiedliche Programme einrichten. Zudem kann das Gerät per Fernschaltung ein- und ausgeschaltet sowie zwischen Heiz- und Kühlmodus gewechselt werden. Über ein Modbus-Protokoll ist die Anbindung an eine übergeordnete Gebäudeleittechnik möglich.

Weiterer Vorteil des Kaltwassererzeugers ist die sofortige Verfügbarkeit der 230 Volt Geräte ab Lager in Deutschland. Die 400 Volt Geräte sind in Kürze lagermäßig vorrätig. Für eine einfache Plug and Play-Montage sind alle hydraulischen Komponenten in dem Monoblock-Gerät enthalten. Dies umfasst eine EC-geregelte Pumpe, ein Ausdehnungsgefäß, einen Wasserfilter, einen Strömungswächter, der für jedes Gerät individuell auf den Volumenstrom abgestimmt ist, und eine Frostschutzheizung. Ergänzt wird das Paket durch ein Entlüftungs-, Füll- und Sicherheitsventil. Darüber hinaus kann optional auf die vormontierte Pumpengruppe verzichtet werden, sodass das Gerät über eine bauseitige Pumpe versorgt werden kann. Für den Wärmepumpenbetrieb stehen Pufferspeicher als Unterbau-Variante oder als externe Lösung zur Innenaufstellung zur Verfügung. „Mit dem i-BX und den Modellen der i-NX-Serie mit ihren Leistungen ab 43 kW bieten wir aktuell invertergeregelte Kaltwassersätze von 4 bis 130 kW an“, erklärt Lechte.

Weitere Informationen gibt Mitsubishi Electric Europe B.V., Mitsubishi-Electric-Platz 1, 40882 Ratingen, E-Mail: les@meg.mee.com, Tel.: 0 21 02 – 4 86 – 0, www.mitsubishi-les.com.

Über Mitsubishi Electric
Seit fast 100 Jahren versorgt Mitsubishi Electric Corporation sowohl Unternehmenskunden als auch Endverbraucher auf der ganzen Welt mit qualitativ hochwertigen Produkten aus den Bereichen Informationsverarbeitung und Kommunikation, Weltraumentwicklung und Satellitenkommunikation, Unterhaltungselektronik, Industrietechnologie, Energie, Transport- und Bauwesen sowie Klima- und Heiztechnik. Mit rund 142.340 Mitarbeitern erzielte das Unternehmen zum Ende des Geschäftsjahrs am 31.03.2018 einen konsolidierten Umsatz von 41,8 Milliarden US Dollar*. In über 30 Ländern sind Vertriebsbüros, Forschungsunternehmen und Entwicklungszentren sowie Fertigungsstätten zu finden. Seit 1978 ist Mitsubishi Electric in Deutschland als Niederlassung der Mitsubishi Electric Europe vertreten. Mitsubishi Electric Europe ist eine hundertprozentige Tochter der Mitsubishi Electric Corporation in Tokio.

* Umrechnungskurs 106 Yen = 1 US Dollar, Stand 31.03.2018  (Quelle: Tokioter Devisenbörse)

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